Grundlagenstudie "Wohnhochhaus Deutschland"

Repräsentative Umfrage zeigt Status und Perspektiven von Wohntürmen

Das Wohnen im Hochhaus erlebt hierzulande eine Renaissance – in vielen wachsenden Städten entstehen Wohntürme. Erstmals liegt nun eine repräsentative Analyse über die Einstellungen von Bürgern zu Hochhäusern vor (Stand Oktober 2015). Die Studie „Wohnhochhaus Deutschland" von Sition Property Marketing, OC&C Strategy Consultants und INNOFACT liefert auf Basis einer Befragung von 2.009 Bürgern und 16 Experten einen detaillierten Blick auf Image, Nachfrage, gewünschte Standorte, Ausstattung, Nutzung, Gebäude- und Umwelttechnik sowie Erwartungen an kommunale Entscheider.


Studienfakten

  • Erste repräsentative Studie auf Basis von Marktforschung in Deutschland
  • Studienpublikation 128 Seiten, gebunden
  • Über 70 Grafiken und Tabellen in 8 Kapiteln
  • Historie, Status Quo, internationale Projekte und alle Studien-Ergebnisse sind kommentiert
  • Auswertung von 2.009 ca. 20-minütigen Verbraucherinterviews nach
  • Geschlecht
  • Alter
  • Einkommen
  • Wohnsitz
  • Wohnsituation heute
  • Eigentum/Miete
  • Berufsgruppe
  • Bildungsabschluss
  • Familienstand
  • Anzahl Kinder im Haushalt unter 18 Jahren


Die Studie enthält Interviews und Statements von

  • Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin Berlin
  • Olaf Cunitz, Bürgermeister und Baudezernent Frankfurt am Main
  • Jörg Heinrich Penner, Baudezernent Hamburg-Harburg
  • Dr. Gregor Bonin, Baudezernent Düsseldorf
  • Frank Berlepp, Geschäftsführer LBBW Immobilien Management GmbH
  • Dr. Bernhard Scholz, Vorstandsmitglied pbb Deutsche Pfandbriefbank
  • Hieronymus Hager, CEO 6B47 Real Estate Investors Germany
  • Gordon Gorski, Geschäftsführer HOCHTIEF Projektentwicklung
  • Mathias Düsterdick, CEO PDI Property Development Investors GmbH
  • Dietmar Zwipp, Associate Partner Drees & Sommer
  • Iris Kosubek, Projektpartnerin Drees & Sommer
  • Martin Oster, Büroleiter KSP Jürgen Engel Architekten
  • Claus Stadler, Geschäftsführer STRAUSS & PARTNER Development
  • Dr. Martin Irle, Senior Consultant Cushman Wakefield
  • André Zücker, Geschäftsführer KGAL Investment Management
  • Moritz Eversmann, Geschäftsführer VIVUM GmbH 

 
Pressestimmen zur Studie "Wohnhochhaus Deutschland"

  • "Das oft geschmähte Hochhaus erlebt in den Innenstädten eine Renaissance – das bestätigt eine Studie von Sition, OC&C und Innofact" (WirtschaftsWoche 02.10.2015)
  • "Studie: Mehrheit der Deutschen befürwortet Bau von Wohnhochhäusern – aber nicht in der Nachbarschaft" (Haufe, 06.10.2015)
  • "Mehrheit meint: Wohnhochhäuser gehören in die Innenstädte" (Fair-NEWS, 06.10.2015)
  • "Wohnen, Arbeiten, Einkaufen: hybride Gebäude kommen an" (DEAL Magazin, 06.10.2015) 
  • "In den Städten fehlen häufig Bauflächen und Wohnraum. Eine Lösung ist laut Sition-Studie Verdichtung in die Höhe" (Presse Anzeiger, 06.10.2015)
  • "Wohntürme erleben eine Renaissance" (Die Immobilie, 06.10.2015)
  • "Hochhaus erlebt Imagewandel und zunehmendes Interesse" (Konii, 07.10.2015)
  • "Wohnhochhaus ist okay. Angesichts knapper Flächen gewinnen Wohnhochhäuser in den Metropolen an Akzeptanz – auch bei Mietern und Investoren" (Immobilienzeitung, 07.10.2015)
  • "Wohnhochhäuser: Gebäudeform der Zukunft? Eine aktuelle Studie untersucht erstmals, wie die Bundesbürger zu dieser Gebäudeform stehen." (Cash Online 09.10.2015)
  • "Das Comeback des Hochhauses" (WirtschaftsWoche, 11.10.2015)
  • "Wohnhochhäuser: Nicht in meiner Nachbarschaft!" (Dachverband Deutscher Immobilienverwalter, 15.10.2015)


Bestellung:

Sie können die Studie für 250 € zzgl. Mwst. bei INNOFACT bestellen. Bitte nutzen Sie dazu das Bestellformular oder wenden Sie sich an

Ole Philippsen, Bereichsleiter Immobilienwirtschaft
+49 211 / 86 20 29 - 273
o.philippsen[at]innofact.com

Gemeinschaftsprojekt "Mehr erneuerbare Energien in der Stadt"

Diese Studie zeigt: Das realisierbare Potential ist bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. 

  • Welche Kenntnisse und Erwartungen haben relevante Zielgruppen an Erneuerbare Energie-Lösungen in der Stadt und welchen persönlichen Beitrag zur Energiewende möchten sie leisten? 

  • Welchen Stand der Technik besitzen diese Lösungen und welche Regularien sind dabei zu beachten? 

  • Welche Potenziale besitzen die verschiedenen Erneuerbare Energie-Lösungen in Bezug auf vorhandene Stadtraumtypen und als Quartiers- bzw. Stadtteillösungen?

Diesen Fragen ist INNOFACT in dieser Gemeinschaftsstudie mit der Technischen Hochschule Köln und Jung Stadtkonzepte in Köln sowie Projektpartnern aus der Energie- und Immobilienwirtschaft wie der swb Vertrieb Bremen, den Stadtwerken Bamberg, den Stadtwerken Wolfenbüttel, den Stadtwerken Energie Jena Pößneck und Vonovia detailliert nachgegangen. 

Das Ergebnis der repräsentativen Befragung unter 1.138 Hauseigentümern, Mietern und Gewerbetreibenden ist eindeutig: Ein Großteil der Befragten hält Erneuerbare Energien für wichtig und möchte diese auch selbst nutzen. 

Dies bietet große Chancen für Geschäftsmodelle mit Erneuerbaren Energien in der Stadt. Von Interesse sind hier etwa Photovoltaik, Batteriespeicher und Kleinwindanlagen, die im Rahmen von Energiedienstleistungen und Mieterstrommodellen eine möglichst eigenständige Versorgung ermöglichen. Doch welche technik- und quartiersbezogenen Chancen besitzen diese und welche Erwartungen haben die Nutzer an diese Lösungen? 

Basierend auf dem Stand der Technik und Gesetzgebung wurden die wesentlichen Potenziale und Treiber für ihre Nutzung im urbanen Raum identifiziert und gemeinsam mit den Ergebnissen der Marktforschung über die zentralen Kundenbedürfnisse ergibt sich ein klares Bild über die Chancen und Risiken für die Anbieter von Erneuerbaren Energie-Lösungen. 

Das Gemeinschaftsprojekt zeigt, dass für jeweils 75% der Befragten Erneuerbare Energie-Lösungen wichtig bzw. sehr wichtig sind. Ebenfalls nachgewiesen werden konnte eine überraschend hohe Kaufbereitschaft und damit ein hohes latentes Nachfragepotential. Das Marktvolumen Erneuerbarer Energie-Lösungen in der Stadt liegt somit noch weit unter dem realisierbaren Potential. 

Gerade für Stadtwerke bietet sich eine große Chance durch sinnvolle Kooperationen - etwa mit der Wohnungswirtschaft und mit Angeboten, die auf den Kundenwunsch sowie die Vor-Ort Verhältnisse zugeschnitten sind. Die weitere Erschließung dieses Marktes ermöglicht den Stadtwerken, mit geeigneten Produkten die Kundenbindung weiter zu erhöhen und weitere Wettbewerbsvorteile zu realisieren.

Weitere Informationen mit dem Inhaltsverzeichnis und einigen Beispielcharts finden Sie hier.

Bei Interesse am Abschlussbericht des Gemeinschaftsprojektes "Mehr erneuerbare Energien in der Stadt" wenden Sie sich gern an Herrn Brückner oder nutzen Sie das Bestellformular.

Gemeinschaftsprojekt "Kundennutzen Smart Home"

1) Gemeinschaftsprojekt "Kundennutzen Smart Home im Mietermarkt"

Das Gemeinschaftsprojekt "Kundennutzen Smart Home im Mietermarkt" wurde mit Jung Stadtkonzepte / Herrn Tenberg und der FH Köln CIRE - Cologne Institute for Renewable Energy / Herrn Prof. Dr.-Ing. Schneiders aufgesetzt, gemeinsam mit acht weiteren Projektpartnern aus der Energiewirtschaft, der Heiz- und Elektroinstallationstechnikbranche sowie Unternehmensberatern durchgeführt und konnte Ende Dezember 2014 erfolgreich abgeschlossen werden. 

Durch den gewählten kooperativen Ansatz wurde ein interessantes und für die Projektpartner geschäftsrelevantes Ergebnis erzielt, das in Kürze auszugsweise publiziert wird.

Der Erfolg von Smart Home im Mietermarkt wird zum einen durch verschiedene Trends beeinflusst. Positiven Aspekten wie dezentralen Versorgungskonzepten auf Objekt- und Quartiersebene mit erheblichen Chancen für die Energie-, Heiztechnik- und Immobilienwirtschaft stehen Risiken gegenüber, die sich beispielhaft aus der Komplexität der Vernetzung mit entsprechenden Nachteilen für die Stabilität der Systeme und der Datensicherheit ergeben.

Für die Segmente Bestand, Modernisierung und Neubau befinden sich basic, advanced und premium Smart Home-Angebote im Markt. Die zugrunde liegenden verschiedenen technischen Lösungen besitzen zum Teil allerdings nur eine mäßige Datensicherheit.



Die im Rahmen der Befragung von n = 853 Mietern der Segmente Haus/Wohnung, Büro und Gewerbe in urbanen Ballungszentren und ländlichen Regionen im bevölkerungsrepräsentativen Online-Panel der INNOFACT AG mit 400.000 Mitgliedern in DE ergab, dass für eine große Mehrheit Smart Home ein interessantes bzw. sehr interessantes Thema ist.


Besonders hohes Interesse besteht an Smart Home-Lösungen in Bezug auf Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort. 

Knapp 90% der befragten Mieter würden die Nutzung einer durch den Vermieter/Verwalter angebotenen Smart Home-Lösung sicher oder eventuell in Erwägung ziehen.

Die mit dem Garbor-Granger Verfahren ermittelten Preisbereitschaften für die Smart Home-Pakete Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit spiegeln das große latente Nachfragepotential wider und erscheinen hinreichend für die Entwicklung profitabler Geschäftsmodelle in diesem Bereich.

Weitere Informationen zum zweiten Gemeinschaftsprojekt "Kundennutzen Smart Home" finden Sie in der Pressemeldung Smart Home Welt 29.01.15

Bei Interesse am Abschlussbericht des Gemeinschaftsprojektes "Kundennutzen Smart Home im Mietermarkt" kontaktieren Sie bitte Herrn Brückner oder nutzen Sie das Bestellformular.


2) Gemeinschaftsprojekt "Kundennutzen Smart Home für Hauseigentümer und Laienvermieter"

Ein im Juli 2014 abgeschlossenes erstes Gemeinschaftsprojekt "Kundennutzen Smart Home" befasste sich im Kern mit den Anforderungen von Hauseigentümern und Laienvermietern an Smart Home-Lösungen.

Auch dieses Projektergebnis zeigt sehr deutlich, warum das derzeitige Smart Home-Marktvolumen weit unter seinem kommerziellen Potential liegt: Kundenbedürfnisse und tatsächliche Angebote von Smart Home-Lösungen liegen weit auseinander.

Weitere Informationen zum ersten Gemeinschaftsprojekt "Kundennutzen Smart Home" finden Sie im spannenden Artikel der e21. Zusammenfassend lassen sich folgende Kernergebnisse festhalten:

Hauptgründe, warum das derzeitige Smart Home-Marktvolumen weit unter seinem kommerziellen Potential liegt:

  • Kundenbedürfnisse und tatsächliche Angebote von Smart Home-Lösungen liegen weit auseinander
  • Fehlendes Wissen über Kundenbedürfnisse im Bereich Smart Home
  • Unzureichende Marketing- und Vertriebsstrategie der Akteure im Bereich Smart Home
  • Fehlender Einbindung umsatzrelevanter Marktpartner
  • Unzureichende Produktentwicklungskompetenz
  • Fehlendes Vertrauen von Smart Home-Interessierten bezüglich Umgang mit Smart Home-Technologie, Datensicherheit und kompetenter Ansprechpartner

Demgegenüber bestehen vielfältige Chancen für Unternehmen der Energie- und Heiztechnikbranche, ein profitables Geschäftsfeld Smart Home aufzubauen:

  • Überraschend hohe Kaufbereitschaft und ein damit einhergehendes hohes latentes Nachfragepotential in Bezug auf energierelevante Smart Home-Themen
  • Bereiche, die Unternehmen der Energie- und Heiztechnikbranche ebenfalls zur Kapitalisierung und Stärkung Ihrer Endkundenbeziehungen verhelfen können wie etwa Komfort, Sicherheit und Gesundheit besitzen ein großes und weitgehend unerschlossenes Potential
  • Chance für Unternehmen der Energie- und Heiztechnikbranche sich zu einem prozessintegrierenden Smart Home-Manager zu entwickeln
  • Wachstumstreiber: Trends zu Cocooning, Digitalisierung, Homing, demografischer Wandel, Energiewende

Für Unternehmen der Energie- und Heiztechnikbranche ist es Zeit zu handeln und zu entscheiden, ob man die Rolle des Smart Home Systemintegrators einnehmen oder maximal „Beteiligter“ sein möchte und neuen Playern mit starken Ambitionen wie Google und Apple die Marktführerschaft überlassen will.

Bei Interesse am Abschlussbericht des Gemeinschaftsprojektes "Kundennutzen Smart Home für Hauseigentümer und Laienvermieter" kontaktieren Sie bitte Herrn Brückner oder nutzen Sie das Bestellformular.

Kontakt



Hans-Jochen Brückner
Geschäftsbereichsleiter Energiemarktforschung
Tel. +49  211 / 86 20 29 - 219
h.brueckner [at] innofact.com